Was ist Stoaroas?

Bunte, handbemalte Steine, die am Wegrand liegen und darauf warten, gefunden zu werden — das ist Stoaroas, auf gut Österreichisch: die Steinreise.

Handbemalte Wandersteine auf Moos am Waldrand

So funktioniert die Steinreise

Jemand bemalt einen Stein — einen Marienkäfer, eine Blume, einen Regenbogen — versiegelt ihn mit Klarlack und legt ihn irgendwo aus: auf einer Bank, einer Mauer, am Wanderweg. Wer ihn findet, freut sich, nimmt ihn mit und legt ihn woanders wieder aus. So wandert der Stein von Hand zu Hand und von Ort zu Ort, manchmal über Landesgrenzen hinweg. In Österreich hat diese schöne Idee als „Stoaroas" tausende Fans; auf der Rückseite der Steine stehen traditionell die Initialen des Malers und seine Postleitzahl.

Das Problem: niemand wusste, wohin die Steine reisen

Genau hier setzt stoaroas.app an. Initialen und Postleitzahl verraten zwar, von wem ein Stein stammt — aber zwei Steine desselben Malers sind nicht unterscheidbar. Deshalb konnte bisher niemand die Reise eines bestimmten Steins verfolgen. Ob der Käferstein vom Frühjahr noch unterwegs ist? Keiner wusste es.

Die Lösung: jeder Stein bekommt seine Nummer

Die App ergänzt die gewohnte Beschriftung um eine laufende Nummer: aus 4222 · AD wird 4222-AD-7. Damit ist jeder Stein ein Einzelstück mit Lebenslauf. Wer ihn findet, meldet den Fund mit Foto und Fundort in der App — und schon zeigt die Landkarte die ganze Reise: Steyr, Wels, Passau … Der Maler bekommt eine Nachricht, wenn sein Stein irgendwo auftaucht, und wer keinen wasserfesten Stift dabei hat, beschreibt den Stein einfach kurz — Motiv, Farben, Besonderes — und die Nummer kommt später drauf.

Kostenlos mitmachen: Bis Ende 2026 ist stoaroas.app für alle komplett kostenlos, Reinschauen und Steine suchen bleibt immer gratis. Keine Installation nötig — die App läuft direkt im Browser und lässt sich auf den Startbildschirm legen.
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Wer steckt dahinter?

Stoaroas.app ist ein privates Projekt aus Oberösterreich: eine Tochter, die mit Leidenschaft Steine bemalt, und ihr Papa, der sie findet — und wissen wollte, wo seine Funde schon überall waren. Die App ist unabhängig von der gleichnamigen Facebook-Gruppe und als Ergänzung für dieselbe schöne Sache gebaut.