Steine bemalen und auf Reise schicken
Vom rohen Stein bis zum ersten Fund: so einfach geht's — und so machst du es richtig.
1. Den richtigen Stein finden
Am besten eignen sich glatte, runde Fluss- oder Kieselsteine, etwa handtellergroß. Wichtig: Steine bitte nicht von Privatgrundstücken oder aus Geschäften nehmen — Bachbett, Schotterweg oder der eigene Garten liefern genug Nachschub.
2. Bemalen und versiegeln
Acrylfarben oder Acrylstifte funktionieren am besten und decken gut. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt — Käfer, Blumen, Mandalas, Regenbögen. Nur Werbung, politische Botschaften und Anstößiges haben auf Reisesteinen nichts verloren, und fremde Motive können Urheberrechte verletzen. Zum Schluss ein- bis zweimal mit Klarlack versiegeln, damit der Stein Wind und Wetter übersteht. Bitte nichts aufkleben — Kleinteile lösen sich und landen in der Natur.
3. Beschriften: so wird dein Stein verfolgbar
Auf die Rückseite gehört mit wasserfestem Stift deine Signatur: Kürzel, Postleitzahl — und neu: deine laufende Nummer, zum Beispiel 4222-AD-7. Die Nummer bekommst du in der App: Sie schlägt automatisch deine nächste freie vor, und wer seine Steine schon selbst nummeriert hat, trägt einfach die eigene Zahl ein. Dazu stoaroas.app — so weiß jeder Finder, wo er nachschauen kann. Wenn du magst, mal unser Zeichen dazu: ein geschwungenes S in deiner Farbe mit drei schwarzen Punkten darauf — das S ist der Reiseweg, die Punkte sind die Stationen.
4. Auslegen — aber richtig
Leg den Stein dort aus, wo ihn jemand findet und sich freut: auf Bänken, Mauervorsprüngen, an Wanderwegen, beim Gipfelkreuz. Bitte nicht auf Friedhöfen, in Geschäften, auf Fahrzeugen oder direkt auf der Straße — und nicht mitten in die Wiese, wo ihn nie jemand sieht. Leicht erhöht liegt er am besten: gut sichtbar, sauber, und niemand tritt drauf.
5. Und dann: die Reise verfolgen
Sobald jemand deinen Stein findet und in der App meldet, bekommst du eine Nachricht — und auf der Landkarte wächst seine Reiseroute, Station für Station. Manche Steine bleiben im Nachbarort, andere schaffen es hunderte Kilometer weit. Genau diese Spannung ist das Schönste an der Steinreise.
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